Spirituelle Psychosomatik

Äskulapstab

Äskulapstab

Die Spirituelle Psychosomatik von Frau Dr. med. Gertrud Perach erklärt die verschiedenen Ebenen des Menschen – Körper, Seele und Geist – und führt in die darauf aufbauende Heilmethode „mit dem Äskulap-Stab“ ein.

Die so genannte „Äskulap-Methode“:

Spiritualität als Fundament der Psychosomatik

Dr. med. Gertrud Perach ist Ärztin und Psychotherapeutin mit spiritueller Ausrichtung. Sie erklärt die Spirituelle Heilung mit der “Äskulap-Methode”, bei der die Spiritualität als Fundament der Psychosomatik wirkt.

Diese uralte Heilmethode geht auf die Veden, die ältesten spirituellen Schriften der Menschheit zurück. Dr. Gertrud Perach erlernte die Methode in Indien. Sie erklärt:

Der Ursprung:

Adam und Eva und die Kundalini

Bevor ich näher auf die spirituelle Heilung in Abgrenzung zu anderen Heilmethoden eingehe, erscheint es nötig, den Verständnisrahmen zu skizzieren. Zunächst möchte ich die Definition von Körper, Seele und Geist geben.

Nach den Vedischen Schriften ist Geist: ewiges Sein, Transzendentes Bewusstsein und Glückseligkeit, ein Zustand, der von vielen Menschen als Gott bezeichnet wird. Aus diesem Zustand, aus der Einheit mit Gott, fiel durch Unwissenheit die individuelle Seele heraus, die somit göttlich und ewig ist.

Adam und Eva wollten vom Baum der Erkenntnis essen – „wer bin ich?“ Die Seele birgt, bedingt durch die Abtrennung von dieser Einheit, eine tiefe Sehnsucht in sich, wieder in die Einheit zurückzukehren.

Hintergrund: Definition von Körper, Seele und Geist

Spirituelle Heilung basiert auf einem anderen Menschenbild als andere Heilmethoden. Im Unterschied zur klassischen Medizin und Psychologie, die nur Körper und Psyche kennt, wird in der Spirituellen Heilung zwischen Körper, Seele und Geist als drei Ebenen des Menschen unterschieden:

Die Körperebene wird vom physischen und Astralkörper gebildet. Der Astralkörper ist die Summe der Gedanken und Gefühle, also die Psyche oder das Gemüt.

Die Seele ist der individuelle Geistfunke.

Geist ist absolutes Transzendenzbewusstsein und wird auch Gott genannt.

Nehmen wir Adam und Eva aus der Bibel als symbolische Bezeichnungen für das männliche und das weibliche Prinzip, so müssen wir uns fragen, in welcher Form diese Polarisierung oder Lebensenergie in den Lebewesen enthalten ist.

Wir kennen die Geschichte, dass Adam und Eva von dem Baum der Erkenntnis essen wollten, um den herum sich eine Schlange gewunden hatte. Der Mensch wird oftmals mit einem Baum verglichen. Der Stamm bezeichnet unsere Wirbelsäule, und die um den Stamm herum gewundene Schlange ist diese Lebensenergie, auch Kundalini-Energie genannt. Sie ist göttlich, reines weißes Licht und durch keine Messmethode zu erforschen. In der Wirbelsäule liegen nun verschiedene Energie-Zentren, Chakren genannt, durch die diese Kundalini-Energie mehr oder minder ungehindert hindurch geht, um aus dem Scheitelzentrum wieder herauszukommen. „Adam und Eva bekamen Felle“ heißt, dass die Seele zunächst diesen Energiekörper erhielt, die Kundalini-Energie, sowie die Hülle des Unterscheidungsvermögens, welches uns beim Denken, Fühlen und Handeln die Wahl zwischen Gut und Böse – das heißt Wahrheit und Unwahrheit im absoluten Sinne – ermöglicht.

Unsere Lebensaufgabe besteht darin, dieses göttliche Bewusstsein durch den Lebens-Erfahrensprozess immer mehr anzustreben. Erfahrungen können wir nur durch Handeln erlangen, weshalb wir auch noch einen physischen Körper erhielten, der aus den fünf Elementen Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther besteht. Auf diesem Weg wird Wissen in Weisheit (Allbewusstsein) transformiert, alle Gefühle zurückgeführt in den göttlichen Zustand der Glückseligkeit.

Religion und Konfession

Das ist die wahre Bedeutung von “Religion”: “Religare” (lat.) heißt rückbinden, Rückbindung der Seele an Gott. Die verschiedenen Glaubensschulen heißen eigentlich statt “Religionen” einfach nur “Konfessionen”, Glaubensbekenntnisse. “Confessio” (lat.) heißt Bekenntnis. “Therapie” kommt aus dem Griechischen und heißt Anbetung – ein Hinweis auf die spirituelle Heilung durch Mantrameditation.

Krankheit durch Karma

Die Menschen waren am Anfang der Schöpfung göttliche Wesen, aber auf Grund der Unwissenheit wurden immer mehr Fehler begangen, was wir als unser negatives Karma (schlechtes Schicksal) bezeichnen; gute Handlungen erzeugen positives Karma (positives Schicksal). Dieses Karma (sowohl positives als auch negatives) zwingt die Lebewesen (Menschen, Tiere und Pflanzen) seit Jahrmillionen in den Kreislauf der Wiedergeburt, aus dem die Seele als letztes Ziel – wie in der Schule durch eine Reifeprüfung – wieder heraustreten möchte. Diese tiefe Sehnsucht, verbunden mit Angst, Trauer und Wut, wird projiziert auf den Emotionalkörper der Menschen, die Suche nach Gott durch Suchtverhalten in allen Lebensbereichen ersetzt.

Das Karma könnten wir symbolisch verstehen als Einlagerungen in diesen Energie-Zentren (Chakren) innerhalb der Wirbelsäule, so dass die Kundalini-Energie zunehmend an Kraft verloren hat, da sie nur noch begrenzt durch diese verengten Chakren hindurchgehen kann. So kam es, dass die Kundalini im Laufe der Millionen von Inkarnationen, die die Seele hinter sich hat, bis in das Becken hinuntergedrückt wurde, so dass sie jetzt wie eine eingerollte Schlange im Becken liegt. Sie ist nicht mehr in der Lage, den Menschen im Sinne eines rechtschaffenen Lebens zu führen, so dass seine Handlungen durch Ego, Neid, Eifersucht, durch Gier, sinnliche Begierden, weltliche Wünsche und Zorn bestimmt werden. Wenn wir oftmals sagen: “Ich sage mir….” wird in der heutigen Zeit die Seelenstimme (Gewissen) durch die Stimme des Egos ersetzt. Es sollte aber umgekehrt sein, dass die Seele das Ego (Ichsucht) des Menschen überzeugt, alle Handlungen im göttlichen Sinne auszuführen. Auch die Psychologie unterscheidet nicht mehr zwischen Seele (Gewissen) und Psyche (Gedanken und Gefühle, die auch als Gemüt bezeichnet werden).

In der Bibel sagte Jesus:

“Was ihr sät, werdet ihr ernten.”

Das karmische Gesetz sieht also vor, dass unrechtschaffene Handlungen, aus Unwissenheit begangen, Folgen haben für den Gedanken- und Gefühlskörper, der wiederum den physischen Körper in negativer Weise beeinflusst, was wir “Krankheit” nennen. Kranksein heißt ursprünglich “sich von Gott getrennt wahrnehmen”.

Heilung mit der Äskulap-Methode

Wenn wir jetzt von spiritueller Heilung sprechen, geht es darum, diesen gesamten Vorgang wieder rückgängig zu machen. Wir wissen aus der Psychosomatik, dass falsches Denken und Fühlen und daraus entstehendes falsches Handeln die bekannten Körpersymptome hervorrufen. Beschäftigen wir uns jetzt mit diesen Gedanken und Gefühlen, können wir zwar bestimmte Erkenntnisse über deren Entstehung erhalten, im Grunde jedoch energetisieren wir immer wieder dieses psychodynamische Geschehen durch unsere analysierenden Gedanken und damit verbundenen Gefühle. Durch die Erkenntnis der vordergründigen Ursache kann zwar eine vorübergehende Entlastung eintreten, eine grundsätzliche Heilung wird jedoch nicht herbeigeführt. Die tiefer liegende Ursache ist die Trennung von Gott – die damit verbundene Trauer und Angst wird projiziert auf weltliche Verlusterlebnisse. Ähnlich ist es bei der rein physischen Behandlung, wenn wir versuchen, auf verschiedenste Weise Körpersymptome zu beseitigen. Die Ursache wird nicht behoben. Die Ursache von körperlichen und psychischen Krankheiten ist unser Karma, im psychologischen Sinn könnten wir sagen: unsere Psychodynamik. Das Karma entstand in früheren Leben oder auch im jetzigen Leben und erzeugt als Energie-Körper eine bunte Aura um unseren physischen Körper. Liegt unser Schicksal, also unsere Psychodynamik, wie ein Programm in unseren Chakren, so wirken diese wie Prismen, die die aufsteigende Kundalini-Energie in farbiges Licht brechen. Die Kundalini-Energie ist göttliches, weißes Licht, die Lebensenergie von Pflanzen, Tieren und Menschen. Hellsichtige Menschen können in der Aura die Psychodynamik von Menschen erkennen und physische Krankheiten vor ihrer Entstehung bereits in der Aura diagnostizieren.

Sathya Sai Baba über die Entstehung von Krankheit:

Alle Krankheiten, die eine Person heimsuchen, sind das Resultat der Unruhe des Gemütes. Die enorme Zunahme von Krankheiten in der Welt heutzutage ist dem Verlust des Seelenfriedens zuzuschreiben. Das Gemüt hat drei Arten von Fähigkeiten. Die erste ist, dass es wandert (anekagrata). Eine andere ist, dass es leer ist (sunyata) und die dritte ist, dass es eine auf einen Punkt ausgerichtete Konzentration hat (ekagrata). Der Zustand der Leere ist der, wenn das Gemüt sich in den Schlaf zurückzieht, weil etwas Belehrendes gesagt wird. Das Gemüt reagiert nicht auf das, was gut und gewinnbringend ist. Ein solcher Zustand des Gemütes ist von Trägheit gekennzeichnet (tamasic) und ist die Blindheit der Unwissenheit. Das Herumschweifen des Gemütes (anekagrata) ist eine andere, gleichermaßen unerwünschte Weise seiner Eigenschaften. Sie ist entwürdigend; turbulent wie Mutter Ganga muss sie ausgebremst,  durch Bremsen zurückgehalten werden wie ein zu schnell fahrendes Auto. Meditation ist in diesem Fall die Bremse (dhyana) , die für die Kontrolle des Gemütes erschaffen wurde. Eine auf einen Punkt ausgerichtete Konzentration ist für den Frieden unerlässlich. (Thougt for the day, 17. Januar 2017)

Äskulap war Priester

All diese Phänomene bezeichne ich als den erworbenen “Schnee von gestern”. Schnee beseitigt man am besten durch Wärme. Im Gegensatz zur klassischen Medizin oder der Behandlung des Mental- und Emotionalkörpers durch Psychotherapie, Homöopathie, Bachblüten oder diverse andere energetische Verfahren verstärken wir jetzt mit spirituellen Übungen die Entwicklung der Kundalini-Energie, so dass diese langsam aufsteigt und das in den Energie-Zentren befindliche Karma nach und nach verbrennt. Das ist kein ungefährlicher Vorgang und sollte grundsätzlich nur unter der Führung eines erfahrenen spirituellen Meisters durchgeführt werden, der selber kein Karma besitzt. Ich nenne diese Methode die „Äskulap-Methode“, da Äskulap ein Priester war, also kein Arzt und kein Psychotherapeut, der den Menschen beibrachte, dass durch die Entwicklung der Kundalini-Energie, das heißt der spirituellen göttlichen Energie, die Symptome nach und nach beseitigt werden können, weil die Energie-Zentren vom Karma gereinigt wurden. Unterstützend legte er die Menschen in die Tempel, in denen diese Energie bereits durch Gebete aufgebaut worden war.

 

Jesus beschrieb diesen Heilungsweg mit folgenden Sätzen:

Preiset den Namen des Herrn!

Mach einen Schritt auf mich zu,
und ich komme dir hundert Schritte entgegen.

Keiner kommt zum Vater denn durch mich.

Mantrameditation aktiviert die Kundalini

“Preiset den Namen des Herrn” bedeutet, dass mit Hilfe von Mantra-Meditation in der göttlichen Sprache Sanskrit diese Kundalini-Energie aktiviert wird, siehe oben Therapie = Anbetung. Unterstützend dazu gibt es in Verbindung mit einem Guru-Mantra eine spezielle Atemtechnik (Pranayama), womit die Kundalini-Energie ebenfalls aktiviert wird. Die Kundalini-Energie ist außerordentlich mächtig und darf niemals zu schnell aufsteigen.

Wir kennen diese Gefahr zum Beispiel von einer Wochenbettpsychose, wo durch die Geburt die Kundalini-Energie ungewollt schnell ansteigt und den psychischen Apparat – wie eine Glühbirne durch zu starken Strom – durchbrennen lässt. Wird eine Psychose durch diesen Kundalini-Effekt ausgelöst, muss man nur ein paar Tage, Wochen oder manchmal auch Monate abwarten, bis sich das ganze Energie-System wieder eingependelt hat. Im Moment ist es auch modern, die Kundalini-Energie für egoistische Zwecke zu entwickeln, z.B. um esoterische Heilkräfte zu erlangen. Dabei kann es jedoch zu unheilvollen Symptomen kommen, sowohl für “Heiler” wie für die Patienten.

Hilfe durch den Spirituellen Meister

Ein Spiritueller Meister, der die Kundalini-Energie voll entwickelt hat, kann nun seine eigene Energie ebenfalls auf Menschen übertragen, so dass – wie bei den hintereinander gestellten Domino-Steinen – durch seinen Energie-Anstoß die Entwicklung der Kundalini-Energie bei den Patienten angeregt wird. Die Energie kann so mächtig sein, dass sie sehr schnell Karma verbrennt, so dass psychische oder körperliche Symptome mit einem Mal verschwinden, die Grundbedingung für eine Spontanremission. Ist das Karma zu Ende, kann auch die Krankheit verschwinden. “Mach einen Schritt auf mich zu, und ich komme dir hundert entgegen” bedeutet, dass durch Mantra-Meditation und spezielle Atemübungen und ein Leben im Sinne der göttlichen Ordnung die Kundalini-Energie aktiviert wird. Man schickt einem göttlichen Meister eine Mantra-Energie, die er “hundertfach” verstärkt. Durch diese Rückkopplung wird eine Verstärkung der Kundalini-Energie erreicht. Der spirituelle Meister ist sogar in der Lage, durch die Hingabe an ihn als Guru einen Teil des Karmas zu übernehmen.

Vegetarische Ernährung

Zu der göttlichen Ordnung gehört die vegetarische Ernährung, wie sie in allen heiligen Schriften beschrieben wird (Jesus: “Von den Früchten des Feldes sollt ihr euch ernähren”, Mohammed: “Ihr sollt blutleeres ‘Fleisch’ essen“, das heißt: Obst – und Gemüsefleisch).

Die Rückführung der Seele zu Gott

Wir kennen die spirituelle Heilung durch Jesus. Er sagte:

“Keiner kommt zum Vater außer durch mich.”

Das heißt, dass erst, wenn das gesamte Karma beseitigt ist, der Mensch wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt wird, also wieder göttlich wird. Das bedeutet “heil” werden. Der Spirituelle Meister ist dabei der “Heiland”. Die Seele kann nun in die Einheit mit Gott zurückkehren, braucht also nicht mehr in das Zwischenleben (Himmel und Hölle) einzutreten, in dem sie einen Teil des Karmas abarbeitet, um danach wieder in einem menschlichen oder auch tierischen Körper zu inkarnieren. Die Rückführung der Seele zu Gott durch einen Spirituellen Meister ist die eigentliche Bedeutung von spiritueller Heilung.

Esoterische Heilung

Esoterische Heiler haben noch Karma. Sie verbinden sich zum Teil über Symbole mit der Astral- bzw. Geisterwelt. Sie können durch gewisse Übungen die eigene Kundalini-Energie aktivieren, die jedoch durch das Karma in den Chakren wie durch ein Prisma gebrochen wird. Diese karmische, bunte oder “Regenbogen-Energie” kann auch sehr mächtig sein, so dass Heiler, die die Hände in die Aura von Patienten legen, Krankheiten daraus entfernen können. Das Karma dieser Patienten bleibt davon jedoch unberührt in den Energie-Zentren, so dass sich diese Krankheit über kurz oder lang, in diesem oder im nächsten Leben, wieder entwickeln muss.

Deshalb sagte Jesus:

“Wer in meinem Namen Wunder bewirkt oder weissagt, zu denen sage ich:
Geht hinweg, die ihr die Werke des Bösen tut.”
(Matth. 7)

Die Heiler machen im Grunde die “Hausaufgaben” für die Kinder, was die Patienten natürlich als sehr angenehm empfinden. Jedoch muss die Krankheit wiederkommen, da das Bewusstsein des Karmas nicht gelernt wurde, welches die Ursache der Krankheit war. Was durch solch eine Art von Heilung für die Patienten zunächst wohltuend ist – für Mediziner oft verblüffend – stellt sich später als Nachteil für die Seele heraus, da diese Symptome mit Lebensthemen verbunden sind, die über mehrere Inkarnationen laufen können. Die Seele ist also gezwungen, wiedergeboren zu werden, um die Bewusstseinsentwicklung weiter fortzusetzen. Derartiges Heilen wird also auf der Ebene des Egos durchgeführt, sowohl vom Heiler wie vom Patienten, wobei die Seele in eine Warteposition gedrängt wird.

Spirituelle Heilung

Spirituelle Heilung dagegen stellt die Seele in den Vordergrund, die sagt: “Dein Wille geschehe.” Sie ist bereit, bestimmte psychische und physische Prozesse zu durchlaufen und auch zu erleiden, um dadurch das Karma abzutragen. Aber wie schon ausgeführt, kann dieses Karma auch durch die Entwicklung der Kundalini-Energie – besonders durch die Gnade des Spirituellen Meisters – schneller abgebaut werden, so dass das Leiden gemildert wird. Zusätzlich wird Karma abgebaut durch Atemübungen und Gottesdienste jeglicher Art. Besonders viel Karma kann auch dadurch abgebaut werden, indem man Dienst am Nächsten durchführt. Für dieses bedingungslose Dienen erwartet man nichts als Gegenleistung zurück – kein Geld, keinerlei Zuwendungen anderer Art, nicht einmal einen Dank.

Eine Göttliche Heilmethode

Ich durfte diese Methode in Indien bei meinem Spirituellen Meister erlernen. Was ich seitdem in den vergangenen Jahren in meiner Praxis erleben durfte, übersteigt die Phantasie und alles von anderen Heilmethoden her Bekannte. Denn auf diesem spirituellen Heilungsweg wirkt die Gnade Gottes mit. Die Ärzte haben den Äskulap-Stab als Symbol für ihre Arbeit gewählt, aber weder Ärzte noch Psychotherapeuten oder gar so genannte Geistheiler arbeiten nach dieser göttlichen Heilmethode. Äskulap war der Nachfolger von Dhanvantari, der nach den Vedischen Schriften der Gott dieser wahren, spirituellen Heilweise war.

Die Gnade Gottes

Da die Menschheit seit 5000 Jahren im Eisernen, d.h. gottlosen Zeitalter lebt, ist es nicht verwunderlich, dass auch die Heilmethode zunehmend in den Bereich des Egos abgerutscht ist. Dieses Ego hat in allen Bereichen überhand genommen und stößt jetzt an seine Grenzen. Es ereignen sich immer mehr Katastrophen und der Ruf nach göttlicher Führung, nach göttlichem Schutz und nach göttlicher Heilung wird immer lauter. Noch ist die Methode der spirituellen Heilung im Westen nicht bekannt. Für mich ist es täglich eine Freude zu sehen, wie die göttliche Kundalini-Energie unter göttlicher Führung den Menschen in einer sehr viel schnelleren und wirksameren Weise bei der Aufarbeitung der psychischen und physischen Probleme behilflich ist. „Was ihr sät, werdet ihr ernten.“ Alles ist unser eigenes Problem. Gott ist für unsere selbst herbeigeführten Katastrophen nicht verantwortlich. Sind wir aber bereit, unsere Probleme auf spirituelle Weise wirklich lösen zu wollen, dann ist Gott bei uns und hilft uns durch Seine Gnade. Die Bedingung dafür ist jedoch die Akzeptanz Seiner Führung, dass Sein Wille für uns heilsamer ist als unsere eigenen falschen Gedanken und Gefühle und die daraus resultierenden Handlungen. Kurz gesagt könnte man spirituelle Heilung so definieren: „Mach e i n e n Schritt auf mich zu, und ich komme die h u n d e r t entgegen.“ – „Preiset den Namen des Herrn.“ – „Keiner kommt zum Vater denn durch mich.“


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