Das Gute stärken, das Böse überwinden

Ich bin keine Pegida-Anhängerin, aber ich bin auch nicht Charlie.
Ich bin ein Mensch, der sich eine friedliche Welt wünscht.

Über Karikaturen von Jesus und Mohammed und Buddha und den Papst kann ich nicht lachen.

Politiker müssen es über sich ergehen lassen, dass man sie karikiert. Sie haben es häufig nicht anders verdient.

Aber die Religionen sind etwas “Heiliges” und sollten respektiert und nicht lächerlich gemacht werden.

Wir Menschen sollten erkennen, dass wir über Landesgrenzen und Sprachen und Religionen hinweg Brüder und Schwestern sind.

Wir werden geboren, wir leben, wir sterben. Was danach kommt, wissen wir nicht.

Wir sollten während unserer kurzen Lebenszeit versuchen, einander mit Respekt, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft zu begegnen.

Das Verbindende sollte gesucht werden (Sport, Musik, Literatur, Bildende Kunst…) und nicht das Trennende.

Gewalt, in welcher Form auch immer, darf unter keinen Umständen akzeptiert werden.

Gewalt ist es auch: wenn man andere beleidigt, verachtet, lächerlich macht, ausschließt, isoliert, unterdrückt, hungern und dursten lässt, schlägt, quält, foltert, ermordet.

Gewalt ist: Krieg zu führen im eigenen Land oder gegen andere Länder.

Unsere Welt ist ein Geschenk einer höheren Macht an uns Menschen. Auch wir selbst sind Geschenke, die anderen Freude machen sollten.

Ich habe Angst in dieser heutigen Welt.  Aber ich habe auch immer noch Hoffnung.

Wir können das Gute in der Welt stärken und das Böse überwinden.

Ute Latendorf

 


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