Die Sucht greift die Psyche an

Leserbrief zum Artikel “Die Sucht greift die Seele an” BZ vom 27.12.2014  S.31 von Herrn Sebastian Krüger

Sucht und Depression

In meiner über 30jährigen Psychotherapeutenzeit wurde ich wiederholt mit dieser sogenannten “Komorbiden Störung” konfrontiert und machte zunächst ähnlich schwierige Erfahrungen wie es im Text beschrieben wird. Erst als ich neben der physischen und psychischen Ebene die Ebene der Seele hinzuzog, konnten Heilungsprozesse entstehen, die an wahre Wunder grenzen.

Durch diese Einbindung kann eine viel tiefere Ebene des Ursprungs der Krankheit und damit einhergehend auch eine umfassendere Heilmöglichkeit entstehen. In der Medizin und Psychotherapie werden nur die beiden menschlichen Aspekte von Körper und Psyche berücksichtigt. Nach dem Text des Artikels müsste die Überschrift eigentlich ” die Sucht greift die Psyche an” heißen. Die Seele ist ein rein geistiger, göttlicher Bewusstseinsaspekt und findet so gut wie nie eine Berücksichtigung. Hier im Westen sind die Zusammenhänge so gut wie nicht bekannt.

Der Sinn des Lebens jedoch wird von der SehnSUCHT nach dem Absoluten (manche nennen es Gott) gesteuert und aus Unwissenheit auf die Suche im Weltlichen projiziert (Bindungssucht, Arbeitssucht, Wissenschaftssucht, stoffliche Sucht etc.). Das begrenzte menschliche Ego- Bewusstsein bewegt sich in diesem Käfig der Unwissenheit, weil man ” an einer falschen Stelle” sucht. Deshalb kann keine Heilung z.B. ohne Medikamente geschehen.

Die DEPRESSION nun hängt mit der Lebensenergie zusammen, die durch falsches Denken, Fühlen und Handeln immer stärker abnimmt. Die Wahrheit der Seele wird durch die Wünsche des Egos unterdrückt (lat. deprimere). Diese Lebensenergie – die Schlange im Äskulapstab oder am Baum von Adam und Eva – er steht symbolisch für den Körper – kann aktiviert werden durch spirituelle Übungen ( z.B. Mantrameditation ), wodurch die Energie reaktiviert wird und dadurch wiederum auch zur Abnahme der Sucht führt.

Durch diese “tiefsten” psychologisch fundierte Psychotherapie kann zugleich die körperliche Symptomatik behandelt werden. Auf der Spirituellen Ebene kann der “Glauben” an Gott durch die Erfahrung des Göttlichen abgelöst werden.

Nach einem Todeserlebnis durfte ich selber diesen Weg gehen und dadurch die wundersame
Erfahrung von Heilung bis auf den heutigen Tag auch an sogenannte austherapierte Patienten weitergeben.

Dr.med. Gertrud Perach
Spirituelle Lebens- und Gesundheitsberaterin
(ehemals Ärztliche Psychotherapeutin mit Spiritueller Ausrichtung)


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